..gibt es wirklich! Sie heißt Julia Allison!!!
Julia Allison ist die moderne, lebensechte Version der Lifestyle-Ikone und Serienheldin Carrie Bradshaw, die mit ihren drei Freundinnen Liebeslust und Liebesleid von Singlefrauen in New York durchlebt und darüber Kolumnen schreibt. “Ich bin Carrie Bradshaw 2.0″, sagt Julia Allison im Telefoninterview mit der WELT. “Wenn Carrie heute nach New York käme, dann wäre sie wie ich.” Dann wäre Carrie also 27 Jahre alt, langbeinig, braunhaarig, rehäugig, sie trüge Kunstwimpern und Ballonkleidchen, sie schriebe Kolumnen für das Stadtmagazin “TimeOut”, wäre Bloggerin und würde als Promi-Expertin durch diverse TV-Sender gereicht.
Julia Allison ist eine von vielen jungen Frauen in New York, die versuchen, dem Leben von Carrie Bradshaw nachzueifern - mit Apartment in Midtown Manhattan, reichen Freunden, hippen Partys, teuren Kleidern. Aber anders als viele hat Julia Allison es geschafft. Der Preis, sagt sie, “ist ein verrückter Terminkalender”.
Julia Allison ist Beziehungskolumnistin. “In allen Lebensbereichen geht es doch um Beziehungen, um die gleichen Fragen: Soll ich ihn anrufen? Soll ich zu ihm ziehen? Soll ich ihn heiraten?”, sagt sie. “Ganz egal, wie alt man ist: 17, 27 oder 37.”
Bei allem Spott, den Klatschmagazine und Online-Plattformen gerne über sie ausschütten - “Paris Hilton der Medienwelt” ist noch einer der harmlosen Vergleiche -, verdient sie Respekt allein dafür, dass sie sich im Societydschungel nach oben gekämpft hat, und wenn auch nur auf der Liste der B-Promis: mit Zähigkeit, Omnipräsenz und ohne den leisesten Anflug von Scham.
Die Tochter eines Anwalts und einer Hausfrau aus einem Vorort von Chicago beschloss mit 17, als sie “Sex and the City” zum ersten Mal sah, dass sie die Carrie ihrer Generation werden würde. Süchtig nach Rampenlicht sei sie schon in der Schule gewesen, sagt sie. Vor vier Jahren zog sie nach New York, klopfte bei jedem Blatt in Big Apple an, landete ihre erste Kolumne in dem kostenlosen Stadtmagazin “AM New York” für 50 Dollar pro Text. Nicht genug, um ein Apartment in Manhattan zu bezahlen und den Lebensstil ihres Vorbilds zu pflegen: Cupcakes in der Magnolia Bakery, Stilettos von Manolo Blahnik, Tanzen im Szeneklub Bungalow 8. Und so angelte sich Julia ihren Mr. Big, der Alex heißt, zwölf Jahre älter ist als sie und wohlsituiert. Inzwischen jedoch braucht sie keinen Sponsor mehr: Mit ihren Texten und TV-Auftritten verdient sie ein sechsstelliges Jahresgehalt. Von Alex hat sie sich getrennt - vorläufig zumindest - aber er bleibe trotzdem “mein Mr. Big”.
Ansonsten laufe es mit den Männern nicht so gut, sagt sie. Die hätten oft Probleme damit, dass sie über ihre Beziehungen schreibe und damit über ihre Partner: “Die googeln mich, und schon sind sie weg.” Dennoch glaubt Julia, mit ihrer Offenheit auf dem richtigen Weg zu sein: “Sein Privatleben zu verbergen ist doch feige.” Überhaupt sieht sie sich als Vorreiterin einer technologischen Revolution. Auch ein Unterschied zu “Sex and the City”-Heldin Carrie, die kaum ihre E-Mails abrufen konnte. “Ich bin eine Pionierin. Ich stehe auf der Kreuzung zwischen den alten und den neuen Medien.” So lange zumindest, bis eine jüngere Kopie von Julia Allison über die Kreuzung hinweg in eine neue Zeit braust.
(Quelle: Welt.de)
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Carrie Bradshaw 2.0 | carpentershoes.com added these pithy words on Dez 09 08 at 11:32[...] See the rest here [...]
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